„Globales Klassenzimmer“ für Studierende der Pharmazie, Chemie und Biologie

Im Rahmen eines Digitalisierungsprojektes starten am 29. April englischsprachige und internationale Lehrveranstaltungen im Fach Pharmazie an der Universität des Saarlandes. Los geht es mit der Einführung in die Vorlesung „Firework of Elements“. Im Sommersemester 2021 nehmen Studierende aus Armenien, dem Gazastreifen, Georgien, Ghana, Griechenland, Marokko, Moldawien, Montenegro, Nordmazedonien, Pakistan, Polen, Russland und Syrien teil.

Eine Grundlagenvorlesung über die Chemie der chemischen Elemente, die jeweils vier Stunden pro Woche umfasst richtet sich unter dem Titel „Firework of Elements“ an Studierende der Pharmazie, Chemie und Biologie. Die Vorlesung findet im Rahmen des Digitalisierungsprojekts „Global Classroom“ statt – ausgerichtet von der Arbeitsgruppe „Bioorganische Chemie“ von Claus Jacob, Professor für Bioorganische Chemie an der Universität des Saarlandes.

Gestartet war das Projekt bereits 2020, nun wird es fortgeführt und erweitert: „Waren im vergangenen Jahr Studierende aus sechs Ländern beteiligt, so haben sich fürs Sommersemester rund 150 internationale Studierende aus 13 Ländern in Europa, Afrika und Asien auf der Online-Lehrplattform angemeldet“, heißt es in einer Mitteilung. Im Sommersemester 2021 nehmen Studierende aus Armenien, dem Gazastreifen, Georgien, Ghana, Griechenland, Marokko, Moldawien, Montenegro, Nordmazedonien, Pakistan, Polen, Russland und Syrien teil. Das Projekt wird vom Programm „Ostpartnerschaften“ des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) bis Ende 2021 gefördert.

Die englischsprachigen Lehrveranstaltungen im Fach Pharmazie starten am 29. April mit der Einführung in die Vorlesung „Firework of Elements“. Zum Vorlesungsbeginn um 14 Uhr werden die internationalen Studierenden vom Vizepräsidenten für Internationalisierung und Europa, Prof. Cornelius König, begrüßt. Es wird auch eine Einführung in das Projekt „Global Classroom“ geben.

Sepcial Fridays und Summerschool

Neu seien im Sommersemester außerdem die „Special Fridays“, Workshops zu aktuellen Forschungs-Themen, die alle vierzehn Tage von einem internationalen Experten gehalten werden. Geplant sei zudem eine 14-tägige Summerschool für Masterstudenten und Doktoranden, die wissenschaftliches Arbeiten und sogenannte Softskills vermittelt. Die internationalen Studierenden würden auch in Tutorien unterstützt und individuell betreut. „Wir organisieren auch virtuelle Kleingruppen-Arbeit, außerdem ist der Chatroom immer offen“, erklärt Yaman Abdin, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Jacob. 

„Die Idee, unsere Uni ins Ausland zu exportieren, war eigentlich schon älter. Corona hat das plötzlich sehr schnell möglich gemacht – dank des großen Engagements von vielen Akteuren der Universität“, sagt Professor Jacob.

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