Debatte um Corona-Übertragung: Nun wenden sich 200 Experten an die WHO

Die Covid-19-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem. Mehr als 11 Millionen Menschen haben sich bislang mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, 196.304 davon in Deutschland. Die Krankheit Covid-19 hat bereits über eine halbe Million Todesopfer gefordert.

Debatte um Corona-Übertragung: Nun wenden sich 200 Experten an die WHO

Nach Ansicht von rund 200 Wissenschaftlern müssen die Corona-Leitlinien von Weltgesundheitsorganisation und Gesundheitsbehörden aktualisiert worden. In der Fachzeitschrift „Clinical Infectious Diseases“ appellierten sie an die WHO. In den aktuellen Leitlinien sei ihrer Meinung nach insbesondere die Aerosolübertragung nicht ausreichend berücksichtigt. Händewaschen und Abstand halten seien nicht ausreichend, um vor einer Infektion zu schützen. Das regelmäßige Lüften solle als zusätzliche Empfehlung aufgenommen werden.

Immer wieder warnen Wissenschaftler vor der Infektionsgefahr durch Aerosole in Räumen. Sie entstehen, wo Tröpfchen fein vernebelt werden – etwa beim Sprechen und Singen. Auch Virologe Christian Drosten betont immer wieder, dass regelmäßiges Lüften das Risiko einer Aerosol-Übertragung verringern könne.

Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge befasst sich die WHO inzwischen mit dem Appell der Wissenschaftler. 

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