Stress bekämpfen: Sieben Snacks für das Homeoffice, die entspannend wirken

Wenn die To-Do-Liste immer länger wird und die Zeit davonläuft, kann gesunde Ernährung schnell mal in den Hintergrund rücken – zu verlockend wirkt plötzlich das schnelle Zucker-High.

Keine ideale Strategie, das wissen wir alle – nicht zuletzt, weil Süßigkeiten den Blutzuckerspiegel in die Höhe jagen, einen aber nur kurzfristig mit Energie versorgen, bevor der unvermeidliche Absturz und damit meist auch der Heißhunger folgt.

Welche Snacks sollte man also für den Fall der Fälle bereithalten, um das Arbeitspensum entspannt zu bewältigen?

Guter Treibstoff für das Gehirn

Im Idealfall sollte man etwas naschen, das den Blutzuckerspiegel nicht auf eine Achterbahnfahrt schickt, sondern auf demselben Level hält und natürlich gesünder ist als die – zugegebenermaßen meist ziemlich leckeren – Leckereien, zu denen wir allzu oft aus Bequemlichkeit greifen.

Wertvolle Proteine, komplexe Kohlenhydrate und gesunde Fette versorgen das Gehirn hingegen mit hochwertigem Treibstoff. Diese Lebensmittel sind daher die besseren Snacks:

1. Getrocknete Mangos

Wer unbedingt etwas Süßes braucht, kann sich an getrockneten Mangos, die reichlich Ballaststoffe enthalten und die Energie etappenweise freisetzen, satt knabbern.

Der hohe Kohlenhydratanteil steht relativ wenigen Kalorien gegenüber, etwa 289 kcal pro 100g.

Das Kauen beruhigt und entspannt zudem. Man sollte allerdings darauf achten, auf ungezuckerte getrocknete Mangos zurückzugreifen.

2. Kokosnuss

Kokosnüsse enthalten mit den mittelkettigen Triglyceriden ein Fett, das zunächst nicht auf den Hüften landet, sondern direkt als Energie verbraucht wird.

Kokosöl ist sozusagen ein Raketentreibstoff, der besonders denen hilft, die nachmittags der Zuckerheißhunger packt – und noch dazu ein leckerer.

Ideal ist frisches Kokosnussfleisch, aber auch ungezuckerte Kokosnuss-Chips sind ein optimaler Snack.

3. Instant-Misosuppe

Einzelportionen Misopulver oder Paste lassen sich in der Teeküche mit heißem Wasser im Nu in einen stärkenden Drink verwandeln, der meist mit Algen oder Pilzen angereichert ist.

Die fermentierte Sojapaste, auf die vor allem Japaner schwören, schützt das Nervensystem und verbessert das Immunsystem, das bei Stress anfälliger für Infektionen wird.

4. Roggen-Knäckebrot

Roggen enthält weniger Gluten als Weizen und für das besonders gut verträgliche Knäckebrot kommt zusätzlich fermentierter Sauerteig zum Einsatz, der die Wirkung des Kleberproteins weiter reduziert.

Ein wenig Hummus, ein paar Scheiben rote Bete oder Avocado und als Proteinkick ein gekochtes Ei – mit einem gesunden Belag sind die leeren Batterien schnell wieder aufgeladen.

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5. Avocados

Zeit für eine kleine Zwischenmahlzeit? Wenn das Gehirn nach Zucker schreit, lässt es sich oft mit Fett trösten.

Gib ihm ein besonders hochwertiges: Die enthaltenen B-Vitamine der Avocado unterstützen die Nervenleistung und fördern die Konzentration.

Eine halbierte Avocado getoppt mit Kürbiskernen, Hummus oder Fetakäse – und schon ist man wieder fit für das nächste Zoom-Meeting.

6. Zartbitterschokolade

Manchmal muss es einfach Schokolade sein – aber dann bitte dunkle. 40 Gramm am Tag sollen helfen, besser mit Stress klarzukommen. Verantwortlich dafür ist unter anderem die Aminosäure Tryptophan, die eine positive Wirkung auf das Stresslevel hat.

Tipp: Am besten zu einer Sorte mit mindestens 70 Prozent Kakaogehalt greifen. Die wertvollen Pflanzenstoffe tun Herz, Hirn und Durchblutung gut. Und gerade bei Zartbitterschokolade reicht den meisten schon eine kleine Menge – und der Süßhunger ist gestillt.

7. Energiebälle aus Datteln und Nüssen

Energy Balls kann man ohne großen Aufwand zu Hause vorbereiten: Einfach Nüsse (Cashew- und Paranüsse werden besonders cremig) und die gleiche Menge Datteln im Mixer zerkleinern, sodass sie zu einem zähen Teig werden, aus dem man die Bällchen rollt.

Die Zugabe von Zimt, Kokosraspeln oder Erdnussbutter peppen den Geschmack weiter auf. Dann werden die Bällchen gut kühlen und schnell verzehrt – aber das sollte wohl kein Problem sein.

Nüsse stärken unter anderem die Gehirnleistung, während Datteln die guten Bakterien in der Darmflora unterstützen, die für Stressbewältigung ebenfalls wichtig sind.

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