Stille-Meditation: Kurze Auszeiten nehmen an den Feiertagen – so klappt’s!

Neben Besinnlichkeit, Geschenken und jeder Menge leckerem Essen bedeuten die Festtage für viele besonders Eines: Stress.

Wer Gäste empfängt oder an den Weihnachtstagen die gesamte Familie abklappert, findet meist keine Zeit, kurz runterzufahren und die Stunden mit den Liebsten auch wirklich zu genießen.

Eine simple und zugleich effektive Art der Meditation soll dafür sorgen, dass man trotz Hektik und Erwatungsdruck auch mal kurz abschalten kann – um nicht nur seinen Liebsten, sondern auch sich selbst gerecht zu werden.

Stressfrei dank Stillness Meditation Therapy

Die ‚Stillness Meditation Therapy‘ (SMT) wurde von der Psychiaterin Dr. Ainslie Meares entwickelt und wird bis heute von Pauline McKinnon im Stillness Meditation Therapy Centre in Melbourne praktiziert.

Ihr Ziel ist die natürliche Regulation des Nervensystems durch die wiederholte Erfahrung der mentalen Ruhe.

Die einzigartige Form der Meditation zeichnet sich durch Stille und eine Abwesenheit von Störungen, intellektuellen Aktivitäten, sensorischen Erfahrungen und Emotionen aus.

Sie vertreibt also beispielsweise auch das Gefühl von Angst und Stress.

Viel wichtiger ist aber, dass man diesen Zustand auch noch einige Zeit nach der Meditation verspürt – und weniger Angst und Stress in das tägliche Leben übergehen.

So funktioniert die Stille-Meditation

Die Stille-Meditation unterscheidet sich von anderen Formen, denn sie verwendet minimale Töne und die vollständige Ablösung der kognitiven Funktionen.

„Das Wesentliche der Lehre ist, dass wir alle die Fähigkeit haben, auf natürliche Weise ruhig zu sein, vorausgesetzt, wir wissen, wie wir darauf zurückgreifen können“, erklärt Pauline McKinnon gegenüber dem Online-Magazin ‚Coach Nine‘.

Sie lehrt seit über 35 Jahren die Stillness Meditation Therapy und hat bereits mehrere Bücher zu diesem Thema verfasst.

McKinnon ergänzt: „Wir verwenden keine Worte oder Anweisungen, sondern nur ein paar Minuten lang gemurmelte Geräusche, um ein Gefühl der Ruhe und des Loslassens zu vermitteln.“

Die geleitete Meditation kann auch sanfte Berührungen beinhalten, die Sicherheit und Geborgenheit vermitteln sollen.

Wie kann die Meditation in Stille helfen?

Die Stille-Meditation nach SMT bietet eine natürliche Lösung, um das Leben einfacher zu gestalten und Gesundheit und Wohlbefinden erheblich zu verbessern.

Langfristig reduziere die Praxis Angstzustände und Verspannungen und lindere damit verbundene Symptome in allen Altersgruppen.

Zusätzlich sollen sich insbesondere starke Angstreaktionen wie Phobien, Panikattacken und Zwangsstörungen verbessern.

Die Therapie reduziert laut Forschung die Stressreaktion, unterstützt das Stressmanagement und lindert Schlafstörungen.

Sie biete zudem eine Reihe Vorteile für chronische Krankheiten wie Migräne, Bluthochdruck, Asthma, Herzkrankheiten, Diabetes, chronische Müdigkeit, Reizdarmsyndrom und bietet die Möglichkeit der Unterstützung bei der Behandlung von Krebs.

3 Tipps für ruhigere Feiertage

Nach Melbourne ins Stillness Meditation Therapy Centre ist es natürlich etwas weit. Doch wenn es an Weihnachten und Silvester besonders stressig wird, können schon ein paar kleine Tricks dabei helfen, in die Stille zu gehen und neue Kraft zu sammeln:

1. Einen ruhigen Raum aufsuchen

Für eine kurze Auszeit, sollte man sich unbedingt einen ruhigen Raum suchen, der von allen Geräuschen und Einflüssen von außen befreit ist – auch das Handy hat hier nichts zu suchen.

Es ist von Vorteil, seine Familienangehörigen zu bitten, kurz ein paar Minuten für sich sein zu dürfen, um nicht gestört zu werden.

2. Ruhe und Kraft einatmen

Um sich zu entspannen, kann man mit kleinen Tricks arbeiten und sich zum Beispiel beim Einatmen vorstellen, dass jetzt vor allem Ruhe und Kraft eingeatmet wird.

Beim Ausatmen kann man sich dann bewusst verinnerlichen, dass all die Sorgen, die Ereignisse der letzten Stunden oder Tage sowie der Festtagstress einfach ausgeatmet werden.

3. Stille in den Alltag mitnehmen

Wenn man häufiger in die Stille geht und bereits eine Weile meditiert hat, wird es mit zunehmender Zeit immer leichter fallen, in gewöhnlichen Alltagssituationen oder dann, wenn es besonders stressig wird, innere Ruhe und neue Kraft zu finden.

Mit etwas Übung kann man seine eigene Form der Stille sozusagen mit sich führen und in jeder noch so stressigen Situation abrufen, damit die unentspannten Festtage schnell ihre ursprüngliche Besinnlichkeit zurückgewinnen.

Antonia Hagedorn

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