Personal Trainerin verrät: Training mit Fitnessband: Diese Fehler macht jeder

Der Hype um Fitnessbänder kommt nicht von ungefähr: Selbst einfache Trainingsübungen bekommen durch den Einsatz der Gute-Laune-Loops eine ganze neue muskuläre Bedeutung!

Aber auch, wenn die Widerstandsbänder für nahezu jeden geeignet sind, kommt es in der Anwendung oft zu Unklarheiten.

Morgan Rees, Personal Trainerin aus Los Angeles, erklärt in ‚Popsugar‘, dass einige Fehler im Umgang mit den Fitnessbändern dabei besonders häufig vorkommen.

Die Top 3 sind:

1. Das Band ist zu eng

Die Versuchung mag groß erscheinen, sofort Vollgas zu geben und für maximalen Trainingseffekt zu einem Fitnessband mit möglichst hohem Widerstand zu greifen.

Das kann allerdings ziemlich nach hinten los gehen!

Kommt der eigene Körper gegen die Kraft des Fitnessbandes nämlich kaum an, lässt sich darüber auch wenig bewegen, weil das Band viel zu schnell wieder in seinen Ursprungszustand zurückflitscht.

Damit fällt ein Teil der möglichen Übungen automatisch schon mal raus, beziehungsweise lassen sich diese nicht so effizient ausüben wie eigentlich angedacht.

Darüber hinaus geht ein unverhältnismäßiger Widerstand aber auch zu Lasten der umliegenden Gelenke.

Rees empfiehlt daher, sich immer erstmal für zehn bis 15 Durchgänge mit einem Fitnessband von geringerer Intensität vertraut zu machen. Läuft das kontrolliert und gut, kann zu einem Band mit höherer Widerstandskraft gewechselt werden – vorausgesetzt, man möchte sich noch weiter fordern.

2. Keine konstante Spannung

Der Sinn hinter den Resistance Loops ist…? Richtig, die erhöhte Anstrengung durch den zusätzlichen Widerstand, gegen den der Körper arbeiten muss.

Damit sich das später in straffen Muskeln widerspiegeln kann, ist es allerdings wichtig, die Spannung wirklich durchgehend aufrecht zu erhalten.

Bei den Glute Bridges zum Beispiel, wenn das Becken hochgedrückt und wieder abgesenkt wird, neigt man schnell dazu, die Knie zu nahe zueinander zu bringen und dabei aus der Spannung zu fallen.

Wem das mal aus Unkonzentriertheit heraus passiert – kein Problem! Ist es allerdings fehlende Kraft, um die Spannung zwischen den Beinen zu halten, empfiehlt die Trainerin, dringend zu einem Loop mit weniger Widerstandskraft zu greifen.

3. Zuviel der Zerreißprobe

Qualitativ hochwertige Bänder sollten natürlich einiges an Kraft aushalten können. Aber auch hier gibt es irgendwann Grenzen. Ehe das Band einem also um die Ohren saust und dabei möglicherweise zu Verletzungen führt, kann etwas Vorsicht Wunder wirken.

Vor allem ist es sinnvoll, sich vor Augen zu führen, dass grundsätzlich zwischen zwei Fitnessbandarten unterschieden wird: Power- bzw. Loopbänder und sogenannte Minibänder.

Letztere sind wesentlich weniger dehnbar als die Powerbänder. Da sollte bei ungefähr 50 Zentimetern Schluss gemacht werden.

Wer das Gefühl hat, damit noch lange nicht an seine körperlichen Grenzen gekommen zu sein, wechselt lieber zu einem Power- oder Loopband. Diese können nämlich bis zu gut 1,5 Metern gedehnt werden.

Larissa Hellmund

*Der Beitrag „Personal Trainerin verrät: Training mit Fitnessband: Diese Fehler macht jeder“ wird veröffentlicht von FitForFun. Kontakt zum Verantwortlichen hier.

Quelle: Den ganzen Artikel lesen