Fitnessbloggerin gesteht: "Ich war abhängig von Diätpillen"

O-Ton Ashley Beeman:

„Von 2013 bis 2015 war ich stark abhängig von Diätpillen und Adderall.“

Mit diesem Geständnis räumt Ashley Beeman mit ihrer Vergangenheit auf.

Die Amerikanerin arbeitet als Online-Fitnesscouch.             

Um an Gewicht zu verlieren, schluckt sie lange Zeit Medikamente.

Neben Diätpillen bekommt sie von ihrem Arzt das ADHS-Medikament Adderall verschrieben.

Adderall ist von der Wirkung mit der Droge Speed vergleichbar.

O-Ton Ashley Beeman:

„Ich habe es geliebt. Es war der Hammer. Ich musste nicht mehr essen, ich musste keinen Sport mehr machen. Ich musste nichts mehr von diesen Dingen tun und habe trotzdem Resultate gesehen. Ich lache, aber das ist natürlich nichts, was man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Ich bin süchtig nach diesen Resultate geworden und ich bin süchtig danach geworden, dies ohne harte Arbeit zu erleben.“

Durch die Medikamente verliert die Mutter von zwei Kindern 17 Kilo.

Lange Zeit sei ihr Leben ein einziger Fake gewesen, berichtet die 34-Jährige heute.  

O-Ton Ashley Beeman:

„Es war eine einzige Lüge – und zwar in allen Ebenen meines Lebens. Und ich habe das alles online geteilt. Die Ashley von damals … Wenn jemand von diesem dunklen Geheimnis gewusst hätte … Ich habe Scham gefühlt, ich habe Schuld gefühlt, ich habe mich einfach elendig dafür gefühlt, dass ich in den sozialen Netzwerken gelogen habe. Aber ich steckte da so krass drin, dass ich keinen Ausweg gesehen habe. Ich war die Frau, die ständig Resultate feiern konnte. Aber niemand wusste, was hinter den Kulissen vor sich ging. Und deshalb ist es so wichtig, dass man nicht alles glaubt, was man online sieht.“

2016 lässt Ashley die Sucht hinter sich und krempelt ihr Leben um.

Mit ihrer Geschichte will sie aufrütteln.

O-Ton Ashley Beeman:

 „Ich teile meine Geschichte nun gern in der Öffentlichkeit. Zum einen, weil ich denke, dass man sich dafür nicht schämen braucht, und zum anderen, weil diese Epidemie von Diätpillen und Aufputschmitteln, und wie einfach es in den USA ist, an diese heranzukommen, das Leben von vielen Menschen zerstört.“

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